Die Malerin ANGELA HAMPEL gab ihrer Lithographie den Titel „Mexikanisches Intermezzo“. Die Arbeit hat ein Format von 69 cm x 53,5 cm.
Die Komposition zeigt eine eindringliche Figurengruppe, die zwischen Porträt, Totentanz, Erinnerung und gesellschaftlicher Metapher angesiedelt ist. Im Zentrum erscheint eine skelettartige Gestalt mit großem, reich geschmücktem Hut, deren Hände in einer fast gebetsartigen oder beschwörenden Haltung zusammengeführt sind. Dahinter tritt ein menschliches Profil hervor, das wie eine zweite Bewusstseinsebene, ein Schatten oder eine Erinnerung wirkt.
Die Dresdner Künstlerin ANGELA HAMPEL setzt sich in ihrem Werk immer wieder in Metaphern mit der Gegenwart auseinander. Auch „Mexikanisches Intermezzo“ nimmt Bezug auf eine Zeit, in der ein rätselhaftes Virus die Welt und das gesamte Leben in vielen Bereichen im Würgegriff hielt. Die Arbeit verbindet dabei persönliche Erfahrung, gesellschaftliche Verunsicherung und symbolhafte Bildsprache.
Der Titel „Mexikanisches Intermezzo“ lässt an Motive des mexikanischen Totenkults, an Maskerade, Ritual und die Nähe von Leben und Tod denken.










