Biografisches
Leben
- 1947 geboren in Rouen/Frankreich
- 1970 Übersiedlung in die DDR; Tätigkeit als Schlosser, Dreher und Dolmetscher
- 1981-86 Studium der Malerei/Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
- 1986-87 Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
- 1991 Gründungsmitglied der Gruppe „Vierter Fall“ (Ost-West-Künstlervereinigung mit Sitz in Nürnberg)
- freischaffend in Dresden, Weimar und Sainte-Maure/Frankreich
Ausstellungen in der Galerie MITTE
- 1997 – „Roger Bonnard“ — 28. Februar – 5. April 1997
- 2001 – „bona fide“ — 16. November 2001 – 12. Januar 2002
- 2006 – „delicatesses“ — 15. Dezember 2006 – 10. Februar 2007
- 2011 – „Turbulenzen“ — 13. Mai – 11. Juni 2011
- 2018 – „Wasserzeichen“ — 14. September – 20. Oktober 2018
„… Bonnard ist von einer wahrhaftigen, ungekünstelten Farbpoesie beseelt und beileibe kein spekulativer Eklektiker. Farbe ist ein virtuos gehandhabtes Ausdrucksmittel, das sich in der Dreieinigkeit von Wissen, sensibler Erlebnisfähigkeit und Können realisiert.
Diese Harmonie wird erlebbar im Wechselspiel von warmen und kalten, fliehenden und ins Auge springenden Farbtönen.
In schwebender Balance gehalten, entsteht dabei ein abstrakt-figuratives Bildgefüge eines „noch nicht“ oder „nicht mehr“, in dessen Farbschmelz diffizile Erfahrungsmomente des Künstlers einfließen…
Das vordergründig erkennbare, wahrnehmbare Realitätsrelikt hat er immer mehr zurückgedrängt, bis es zum Vorwand autonomen Farbgeschehens geworden ist.
….“
Karin Weber, Galeristin & Kuratorin
Laudatio einer Vernissage
Weitere Künstler
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