Mit eindringlicher Direktheit greift ANGELA HAMPEL in „Leda und der Schwan“ ein mythologisches Motiv auf und überführt es in ihre eigene, kraftvolle Bildsprache. Die signierte Zeichnung wurde mit Sibirischer Kreide auf Papier gebracht. Die Arbeit hat ein Format von 77 cm x 34 cm und besitzt keine Jahresangabe.
Die Komposition zeigt Leda eng verbunden mit dem Schwan. Der helle Körper des Tieres steht im starken Kontrast zu den dunklen, energischen Kreidespuren, die Gesicht, Haar, Hintergrund und Körperlichkeit der Figur bestimmen. Leda erscheint nicht entrückt oder idealisiert, sondern wach, ernst und innerlich angespannt. Ihr Blick richtet sich frontal aus dem Bild und verleiht der Darstellung eine unmittelbare Präsenz.
Der Titel „Leda und der Schwan“ verweist auf ein bekanntes Motiv der antiken Mythologie, das in der Kunstgeschichte vielfach aufgegriffen wurde. ANGELA HAMPEL nähert sich dem Thema jedoch nicht dekorativ oder klassisch-erzählerisch, sondern körperlich, psychologisch und existenziell.










