Auf glasierter Keramik entfaltet IRENE WIELAND mit diesem Teller „ohne Titel“ eine skurrile, phantasievolle Bildwelt. Die Arbeit hat einen Durchmesser von 27 cm und ist auf dem Boden signiert.
Im Zentrum des Tellers erscheint eine vogelartige, zugleich skelett- oder fabelwesenhafte Gestalt mit langem Schnabel. Mit schnellen, erzählerischen Linien, blau-schwarzen Konturen und feinen farbigen Akzenten entwickelt IRENE WIELAND eine Figur, die zwischen Tier, Zeichen, Märchenwesen und grotesker Erscheinung angesiedelt ist. Der helle Grund des Tellers lässt die Zeichnung besonders klar hervortreten.
Man kennt IRENE WIELAND mit der Linie fabulierend: Mit ihr konturiert sie einen märchenhaften, ursprünglich-archaischen Kosmos aus wuchernden Gewächsen, schwellenden Formen und idyllischen Paradiesgärten. Ihre Bildwelten gleichen Tagträumen in einem farbenfrohen, endlosen Gewimmel unerhörter Symbiosen von Mensch, Tier und Pflanze.










