Inge Thiess-Böttner

Biografisches

  • 1924 geboren in Dresden
  • 1943-44 Besuch der privaten Malschule Simonson-Castelli in Dresden
  • 1944 Studium der Malerei an der Kunstakademie Dresden, Unterbrechung durch Dienstverpflichtung zu Fabrikarbeit
  • 1945-47 Privatschülerin bei Ernst Hassebrauk
  • 1945-47 Fortsetzung des Studiums, anfangs an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, ab 1949 an der Kunstakademie/Hochschule für Bildende Künste Dresden
  • ab 1951 freischaffend in Dresden
  • ab 1970-83 Tätigkeit in der Abgußwerkstatt der Staatlichen Kunstsammmlungen Dresden
  • 1983-86 Restauratorin an der Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammmlungen Dresden
  • ab 1986 widmet sich ganz ihrem künstlerischen Schaffen
  • 2000 Grafikpreis der Dresdner Bank Chemnitz, I. Klasse
  • 2001 in Dresden gestorben

… Die Künstlerin hat in den letzten Jahren wohlverdient mit ihrem Spätwerk große, öffentliche Anerkennung erfahren. Sie gehört heute, unbestritten. zu den wichtigsten geometrisch-konstruktivistisch arbeitenden Künstlerinnen im sächsischen Raum. Beeindruckend ist ihre Experimentierfreudigkeit, die sie in den Medien der Laser- und Computergrafik, der Fotografie und Keramik vordringen und die immer wieder zu überzeugenden und herausragenden bildkünstlerischen Ergebnissen führt …

Karin Weber, November 1999,
aus der Laudatio zur Eröffnung der Ausstellung „Musik für die Augen“
in den Technischen Sammlungen der Stadt Dresden