Gudrun Trendafilov

Biografisches

  • 1958 geboren in Bernsbach/Erzgebirge
  • 1976 Abitur in Aue
  • 1976-81 Studium der Malerei/Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
  • ab 1981 freischaffend in Dresden und Nürnberg
  • 1996 Philip Morris Stipendium
  • seit 1990 freischaffend in Nürnberg und Dresden

… Die mit sicherem, schlafwandlerisch-zügigem Strich der Feder auf das Blatt gebrachten Frauen- und Männerkörper (oft auch androgyne Bildungen) sind meist assoziativ aus einem Tuschfleck hervorgezaubert und weitergesponnen und vollenden sich in der immer wieder in der verschiedenen Sicht und Perspektive auf sie. Körperhaltungen sind Ausdruck inneren Befindens, verwandeln sich wie das Spiel der Empfindungen in unaufhörlicher Bewegung und setzen sich vom Zentrum des Bildes ausgehend über die Fläche fort wie kleine Explosionen aus Farbe und Form …

Heinz Weißflog,
aus der Rezension zur Ausstellung „Jenseits“ in der Galerie Mitte