Angela Hampel

Biografisches

  • 1956 geboren in Räckelwitz
  • 1972-76 Lehre und Arbeit als Forstarbeiterin, Kraftfahrerin
  • 1975-76 künstlerisches Abendstudium in Bautzen
  • 1977-82 Studium der Malerei/Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
  • ab 1982 freischaffend in Dresden
  • ab 1987 Performances, Installationen und Environments
  • 1990 Marianne-Werefkin-Preis
  • 1999/2000 I. Internationaler Wettbewerb für Zeichnung, Wrocław/Polen, geladene Künstlerin

In ihren Zeichnungen fällt die Unmittelbarkeit, die asketische Brutalität der Aussage ins Auge. Die Künstlerin meidet jegliche Dekorativität. Es zählt nur die Mitteilung – hart, kalt, ohne sich dem Betrachter anzubiedern. Mittel der Erzählung ist der menschliche Körper, der obsessiv behandelt wird. Der Zyklus „Medea-Collage“ ist eine mentale Collage – das Zusammenfügen der unterschiedlichsten Elemente vollzieht sich im Geist der Künstlerin, die uns den endgültigen Effekt des Prozesses zeigt, reduziert auf die einfache zeichnerische Niederschrift.

Marek Śnieciński
zu den anläßlich des 1. Wettbewerbes für Zeichnung,
Wrocław 1999/2000, gezeigten Arbeiten